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	<title>Kommentare fuer Brauchen wir in Deutschland Pflegekammern?</title>
	<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de</link>
	<description>Aktuell und brisant!</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 06:06:45 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu „Pflegekammer“ und die Stimmung an der Basis von Schwester Mariechen</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2011/03/15/%e2%80%9epflegekammer%e2%80%9c-und-die-stimmung-an-der-basis/#comment-2477</link>
		<author>Schwester Mariechen</author>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 09:53:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2011/03/15/%e2%80%9epflegekammer%e2%80%9c-und-die-stimmung-an-der-basis/#comment-2477</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Barth,
ich habe heute mit großer Freude Ihre Stellungnahme gelesen. Genau so ist es.
Ich muß Ihnen sagen, daß ich bis heute auf www.krankenschwester.de gegen die Kammer gekämpft habe. Heute habe ich jedoch aufgegeben, weil diese Plattform wahrscheinlich von künftigen Pflegekammervorstandmitgliedern geführt wird und es in der Diskussion zu unglaublichen verbalen Entgleisungen gekommen ist. Es wird gebetsmühlenartig immer wieder das Gleiche wiederholt, auf entsprechende Argumente nicht eingegangen und einem selbst genau das dann  vorgeworfen wird. Siehe Link...
http://www.krankenschwester.de/forum/pressebereich/30527-pflegekammer-bayern-groesste-idelle-aufwertung-51.html
Ich glaube, ich will langsam keine Krankenschwester mehr sein.
Herzliche Grüße!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Barth,<br />
ich habe heute mit großer Freude Ihre Stellungnahme gelesen. Genau so ist es.<br />
Ich muß Ihnen sagen, daß ich bis heute auf <a href="http://www.krankenschwester.de" rel="nofollow">www.krankenschwester.de</a> gegen die Kammer gekämpft habe. Heute habe ich jedoch aufgegeben, weil diese Plattform wahrscheinlich von künftigen Pflegekammervorstandmitgliedern geführt wird und es in der Diskussion zu unglaublichen verbalen Entgleisungen gekommen ist. Es wird gebetsmühlenartig immer wieder das Gleiche wiederholt, auf entsprechende Argumente nicht eingegangen und einem selbst genau das dann  vorgeworfen wird. Siehe Link&#8230;<br />
<a href="http://www.krankenschwester.de/forum/pressebereich/30527-pflegekammer-bayern-groesste-idelle-aufwertung-51.html" rel="nofollow">http://www.krankenschwester.de/forum/pressebereich/30527-pflegekammer-bayern-groesste-idelle-aufwertung-51.html</a><br />
Ich glaube, ich will langsam keine Krankenschwester mehr sein.<br />
Herzliche Grüße!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „Pflegekammer in Bayern“ von Ottilie  Probst</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2011/02/01/%e2%80%9epflegekammer-in-bayern%e2%80%9c/#comment-1948</link>
		<author>Ottilie  Probst</author>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 17:13:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2011/02/01/%e2%80%9epflegekammer-in-bayern%e2%80%9c/#comment-1948</guid>
		<description>Liebes Schwester Mariechen,
Du  hast ja so recht! Wir brauchen keine Ständevertretung in Form einer Pflegekammer. Auch ich fühle mich nicht durch die Pflegeverbände vertreten und kann mir nicht vorstellen, dass ein Pflegekammer mit anderen Köpfen besetzt wird. Für die Mitarbeiter in der Pflege wird dadurch nichts an den Arbeitsbedingungen verbessert und das letzte was die Pflege braucht sind noch ein paar Vorschriften.

Ohne Hoffnung!
Schwester Ottilchen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Schwester Mariechen,<br />
Du  hast ja so recht! Wir brauchen keine Ständevertretung in Form einer Pflegekammer. Auch ich fühle mich nicht durch die Pflegeverbände vertreten und kann mir nicht vorstellen, dass ein Pflegekammer mit anderen Köpfen besetzt wird. Für die Mitarbeiter in der Pflege wird dadurch nichts an den Arbeitsbedingungen verbessert und das letzte was die Pflege braucht sind noch ein paar Vorschriften.</p>
<p>Ohne Hoffnung!<br />
Schwester Ottilchen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „Pflegekammer in Bayern“ von Schwester Mariechen</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2011/02/01/%e2%80%9epflegekammer-in-bayern%e2%80%9c/#comment-1741</link>
		<author>Schwester Mariechen</author>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 19:27:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2011/02/01/%e2%80%9epflegekammer-in-bayern%e2%80%9c/#comment-1741</guid>
		<description>Lieber Herr Barth,
ich hoffe, daß Sie Bayern zu Unrecht abschreiben! Danke für Ihren Artikel!!! Ich und viele mehr sind gegen eine Pflegekammer, und das aus folgenden Gründen:
1. Es scheint mir hier  im Kern eher um machtpolitische Interessen der Initiativen zur Gründung von Pflegekammern zu gehen.
2. Ich spreche dem deutschen Pflegerat und den darin versammelten Verbänden wie auch den Initiativen zur Gründung einer Pflegekammer das Recht ab, für mich zu sprechen und zu entscheiden. Ich habe sie nicht legitimiert. Sie haben seit Jahren ein erhebliches Akzeptanzproblem in den eigenen Reihen und schaffen es nicht einmal, dass sich alle Pflegenden registrieren lassen. Sie können auch nicht genug neue Mitglieder rekrutieren. Den meisten Pflegenden sind diese Verbände nicht einmal namentlich bekannt.  Und weil sie selbst nicht genügend Akzeptanz in den eigenen Reihen haben, soll es nun der Gesetzgeber richten…Ich möchte gerne wissen, wie viele aktiv Pflegende diese Kammer wirklich wollen! Gibt es dafür eigentlich Zahlen, wo es doch deutschlandweit Bestrebungen inner­halb bestehender Kammern gibt, diese abzuschaffen! Und ich möchte nicht, dass eine Minderheit über die Zwangsmitgliedschaft einer Mehrheit entscheidet! Ne­benbei gefragt: Wo kommen eigentlich die Zahlen der Pflegekräfte her („…mehr als 100 000 ausgebildete Pflegekräfte im Freistaat…“), wenn es doch erst eine der Hauptaufgaben einer zu bildenden Pflegekammer wäre, sich einen Überblick über die tatsächlichen Zahlen, Einsatzorte und Qualifikationen der Pflegekräfte zu ver­schaffen, weil es den bisher gar nicht gibt?
3. Eine Kammer mit Zwangsmitgliedschaft wäre keine basisdemokratisch legitimierte Interessenvertretung der Pflege, sondern greift massiv in die Grundrechte der Pfle­genden ein. Noch dazu würde sie in erster Linie einer Disziplinierung ihrer Zwangsmitglieder dienen!
4. Wieso könnten die Pflegekräfte in einer Kammer ihre Belange selbst in die Hand neh­men, wenn sie das schon lange in den Verbänden können  und nicht tun? Daher der Zwang? Mein Eindruck ist eher, dass die bisher Unwilligen nun endlich mit der Gewalt eines Landesgesetzes unter die Fuchtel zu bekommen sein sollen. Könnte nicht auch bei gelungener Interaktion der Pflegenden untereinander und mit anderen Berufsgruppen (ein schlagkräftiger Berufsverband)  mit einer Stimme gesprochen werden? Auch Aus-, Fort- und Weiterbildung könnten außerhalb einer Kammer geregelt werden. Man könnte sich in diesem Rahmen eine freiwillige Be­rufsordnung wie in Hamburg geben u.s.w., es gäbe also viele andere Möglichkeiten!
5. Welche Berufe sollen eigentlich verkammert werden? Was soll es bringen, wenn bestimmte Berufe wie die Altenpfleger, Krankenschwestern und Kinderkranken­schwestern in die Kammer gezwungen werden, aber gleichzeitig  immer mehr neue Berufe innerhalb des Gesundheitswesens  entstehen und auch immer mehr Unge­lernte pflegen?
6. Der Bereich der Laienpflege wäre durch die Kammer nicht berührt, deshalb könnte der vielzitierte Schutz vor inkompetenter Laienpflege gar nicht greifen!
7. Könnte eine Pflegekammer jemals  z.B. einer Ärztekammer ebenbürtig werden? Haben derzeit bestehende Kammern immer das gesellschaftliche Wohl im Blick? 
8. Welche Vorteile hätte denn eine Pflegekammer für den Einzelnen?
9. Wieso wertet eine Kammer den Pflegeberuf auf?  Werden die handwerklichen Be­rufe durch die Mitgliedschaft in der  IHK aufgewertet? 
10. Könnte eine Kammer etwas an der Bezahlung ändern? Vergütungsverhandlun­gen sind nicht Sache einer Kammer. Es kämen dann sogar finanzielle Verluste durch die monatlichen Beiträge und die Kosten für die verpflichtenden Fortbildungen auf die Mitarbeiter zu.
11. Wieso ist es die Aufgabe  einer Pflegekammer, „die Bevölkerung vor physi­schen   und psychischen Schäden zu bewahren“, wie es  der Förderverein zur Grün­dung einer Pflegekammer in Bayern in seinem Grundsatzprogramm schreibt? Die Leistungserbringer sind nicht legitimiert, die Interessen der zu Pflegenden zu ver­treten! Wieso soll eine Kammer, die eigentlich die Interessen eines Berufsstandes vertritt, gleichzeitig die Interessen der zu Pflegenden vertreten können?
Und nicht zuletzt:
Die Motivation der Pflegekräfte wird auf der Strecke bleiben, wenn zum anstrengen­den und schlecht bezahlten Beruf  auch noch Zwang aus der eigenen Berufsgruppe ausgeübt wird. Bisher sind die meisten trotz schwieriger Arbeitsbedingungen  noch motiviert…
Eine Kammer kann sowieso nicht die Lösung des derzeitigen und zukünftigen Fachkräf­temangels sein. Das Hauptproblem  dabei ist das Image der Pflege. Wer von den jungen Leuten möchte denn in einem Beruf tätig sein, der physisch und psychisch belastet und der durch schwierige Arbeitsbedingungen und niedriges Gehalt gekennzeichnet ist? Auch ganz wichtig in diesem Zusammenhang: wo bleibt die Anerkennung der helfenden Berufe durch die Gesellschaft?
Zuletzt noch einmal mit Nachdruck: Die Pflegeverbände stehen nicht für die gesamte Pflege. Ich möchte gerne gefragt werden, wenn so weitreichende und mich betreffende Entscheidungen getroffen werden. Die Verbände mögen bitte die Zahlen der bisher registrierten Pflegenden und der Befürworter der Pflegekammer veröffentlichen!  ich hoffe sehr, das es noch nicht zu spät ist!
Voller Hoffnung!
Schwester Mariechen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Barth,<br />
ich hoffe, daß Sie Bayern zu Unrecht abschreiben! Danke für Ihren Artikel!!! Ich und viele mehr sind gegen eine Pflegekammer, und das aus folgenden Gründen:<br />
1. Es scheint mir hier  im Kern eher um machtpolitische Interessen der Initiativen zur Gründung von Pflegekammern zu gehen.<br />
2. Ich spreche dem deutschen Pflegerat und den darin versammelten Verbänden wie auch den Initiativen zur Gründung einer Pflegekammer das Recht ab, für mich zu sprechen und zu entscheiden. Ich habe sie nicht legitimiert. Sie haben seit Jahren ein erhebliches Akzeptanzproblem in den eigenen Reihen und schaffen es nicht einmal, dass sich alle Pflegenden registrieren lassen. Sie können auch nicht genug neue Mitglieder rekrutieren. Den meisten Pflegenden sind diese Verbände nicht einmal namentlich bekannt.  Und weil sie selbst nicht genügend Akzeptanz in den eigenen Reihen haben, soll es nun der Gesetzgeber richten…Ich möchte gerne wissen, wie viele aktiv Pflegende diese Kammer wirklich wollen! Gibt es dafür eigentlich Zahlen, wo es doch deutschlandweit Bestrebungen inner­halb bestehender Kammern gibt, diese abzuschaffen! Und ich möchte nicht, dass eine Minderheit über die Zwangsmitgliedschaft einer Mehrheit entscheidet! Ne­benbei gefragt: Wo kommen eigentlich die Zahlen der Pflegekräfte her („…mehr als 100 000 ausgebildete Pflegekräfte im Freistaat…“), wenn es doch erst eine der Hauptaufgaben einer zu bildenden Pflegekammer wäre, sich einen Überblick über die tatsächlichen Zahlen, Einsatzorte und Qualifikationen der Pflegekräfte zu ver­schaffen, weil es den bisher gar nicht gibt?<br />
3. Eine Kammer mit Zwangsmitgliedschaft wäre keine basisdemokratisch legitimierte Interessenvertretung der Pflege, sondern greift massiv in die Grundrechte der Pfle­genden ein. Noch dazu würde sie in erster Linie einer Disziplinierung ihrer Zwangsmitglieder dienen!<br />
4. Wieso könnten die Pflegekräfte in einer Kammer ihre Belange selbst in die Hand neh­men, wenn sie das schon lange in den Verbänden können  und nicht tun? Daher der Zwang? Mein Eindruck ist eher, dass die bisher Unwilligen nun endlich mit der Gewalt eines Landesgesetzes unter die Fuchtel zu bekommen sein sollen. Könnte nicht auch bei gelungener Interaktion der Pflegenden untereinander und mit anderen Berufsgruppen (ein schlagkräftiger Berufsverband)  mit einer Stimme gesprochen werden? Auch Aus-, Fort- und Weiterbildung könnten außerhalb einer Kammer geregelt werden. Man könnte sich in diesem Rahmen eine freiwillige Be­rufsordnung wie in Hamburg geben u.s.w., es gäbe also viele andere Möglichkeiten!<br />
5. Welche Berufe sollen eigentlich verkammert werden? Was soll es bringen, wenn bestimmte Berufe wie die Altenpfleger, Krankenschwestern und Kinderkranken­schwestern in die Kammer gezwungen werden, aber gleichzeitig  immer mehr neue Berufe innerhalb des Gesundheitswesens  entstehen und auch immer mehr Unge­lernte pflegen?<br />
6. Der Bereich der Laienpflege wäre durch die Kammer nicht berührt, deshalb könnte der vielzitierte Schutz vor inkompetenter Laienpflege gar nicht greifen!<br />
7. Könnte eine Pflegekammer jemals  z.B. einer Ärztekammer ebenbürtig werden? Haben derzeit bestehende Kammern immer das gesellschaftliche Wohl im Blick?<br />
8. Welche Vorteile hätte denn eine Pflegekammer für den Einzelnen?<br />
9. Wieso wertet eine Kammer den Pflegeberuf auf?  Werden die handwerklichen Be­rufe durch die Mitgliedschaft in der  IHK aufgewertet?<br />
10. Könnte eine Kammer etwas an der Bezahlung ändern? Vergütungsverhandlun­gen sind nicht Sache einer Kammer. Es kämen dann sogar finanzielle Verluste durch die monatlichen Beiträge und die Kosten für die verpflichtenden Fortbildungen auf die Mitarbeiter zu.<br />
11. Wieso ist es die Aufgabe  einer Pflegekammer, „die Bevölkerung vor physi­schen   und psychischen Schäden zu bewahren“, wie es  der Förderverein zur Grün­dung einer Pflegekammer in Bayern in seinem Grundsatzprogramm schreibt? Die Leistungserbringer sind nicht legitimiert, die Interessen der zu Pflegenden zu ver­treten! Wieso soll eine Kammer, die eigentlich die Interessen eines Berufsstandes vertritt, gleichzeitig die Interessen der zu Pflegenden vertreten können?<br />
Und nicht zuletzt:<br />
Die Motivation der Pflegekräfte wird auf der Strecke bleiben, wenn zum anstrengen­den und schlecht bezahlten Beruf  auch noch Zwang aus der eigenen Berufsgruppe ausgeübt wird. Bisher sind die meisten trotz schwieriger Arbeitsbedingungen  noch motiviert…<br />
Eine Kammer kann sowieso nicht die Lösung des derzeitigen und zukünftigen Fachkräf­temangels sein. Das Hauptproblem  dabei ist das Image der Pflege. Wer von den jungen Leuten möchte denn in einem Beruf tätig sein, der physisch und psychisch belastet und der durch schwierige Arbeitsbedingungen und niedriges Gehalt gekennzeichnet ist? Auch ganz wichtig in diesem Zusammenhang: wo bleibt die Anerkennung der helfenden Berufe durch die Gesellschaft?<br />
Zuletzt noch einmal mit Nachdruck: Die Pflegeverbände stehen nicht für die gesamte Pflege. Ich möchte gerne gefragt werden, wenn so weitreichende und mich betreffende Entscheidungen getroffen werden. Die Verbände mögen bitte die Zahlen der bisher registrierten Pflegenden und der Befürworter der Pflegekammer veröffentlichen!  ich hoffe sehr, das es noch nicht zu spät ist!<br />
Voller Hoffnung!<br />
Schwester Mariechen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pflegekammern sind nicht nur „kontraproduktiv“, sondern vor allem auch verfassungsrechtlich bedenklich! von Lutz Barth</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-183</link>
		<author>Lutz Barth</author>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 05:57:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-183</guid>
		<description>@Elisabeth: Durch ein sorgfältiges Lesen meiner Beiträge zur Pflegekammer-Problematik dürfte sich Ihnen erschließen, dass ich keineswegs die Auffassung vertrete, dass es „o.k“ sei, wenn die Berufsverbände sich dazu bereit erklären würde, sich in einer gemeinsamen Kammer mit den Ärzten zu organisieren; insofern habe ich mich nicht „unfreiwillig disqualifiziert“, sondern nur zu Bedenken gegeben, dass nur für den Fall, dass die beruflich Pflegenden unbedingt im Haifischbecken der Selbstverwaltungskörperschaften zu schwimmen gedenken, hierin eine Alternative erblickt werden könnte und zwar gerade unter dem Aspekt der „Neuordnungsdebatte der Gesundheitsberufe“ betrachtet. Dass ich allerdings auch Vorbehalte gegen die Ärztekammern hege (hier insbesondere die beklagenswerten demokratiepolitischen Funktionsdefizite und in Teilen ein bedenkliches „Standes(ethik)recht“) habe ich bereits mehrfach dargelegt.

Entscheidend dürfte doch wohl sein, dass die Berufsverbände der Pflegenden mit aller Macht eine Verkammerung vorantreiben und da ich hierfür kaum politische Mehrheiten sehe, könnte also gerade im Hinblick auf die Neuordnung der Gesundheitsberufe im Zweifel ein Strategiewechsel in Erwägung gezogen werden.

Im Ergebnis selbst halte ich diesen Weg aber für berufspolitisch verfehlt, da er zu beachtlichen Einschnitten (auch und gerade mit Blick auf die Durchsetzung der klassischen berufspolitischen Interessen) führen wird. Aber letztlich bliebe dies freilich den Pflegenden vorbehalten, während uns doch der bisher außerordentlich geringe Organisationsgrad der Berufsverbände mehr als nachdenklich stimmen sollte. Hier entsteht der Eindruck, dass insbesondere Funktionäre die Verkammerung vorantreiben – vielleicht in der Hoffnung, ein „Amt“ künftig besetzen zu können? 

Gruß L. Barth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Elisabeth: Durch ein sorgfältiges Lesen meiner Beiträge zur Pflegekammer-Problematik dürfte sich Ihnen erschließen, dass ich keineswegs die Auffassung vertrete, dass es „o.k“ sei, wenn die Berufsverbände sich dazu bereit erklären würde, sich in einer gemeinsamen Kammer mit den Ärzten zu organisieren; insofern habe ich mich nicht „unfreiwillig disqualifiziert“, sondern nur zu Bedenken gegeben, dass nur für den Fall, dass die beruflich Pflegenden unbedingt im Haifischbecken der Selbstverwaltungskörperschaften zu schwimmen gedenken, hierin eine Alternative erblickt werden könnte und zwar gerade unter dem Aspekt der „Neuordnungsdebatte der Gesundheitsberufe“ betrachtet. Dass ich allerdings auch Vorbehalte gegen die Ärztekammern hege (hier insbesondere die beklagenswerten demokratiepolitischen Funktionsdefizite und in Teilen ein bedenkliches „Standes(ethik)recht“) habe ich bereits mehrfach dargelegt.</p>
<p>Entscheidend dürfte doch wohl sein, dass die Berufsverbände der Pflegenden mit aller Macht eine Verkammerung vorantreiben und da ich hierfür kaum politische Mehrheiten sehe, könnte also gerade im Hinblick auf die Neuordnung der Gesundheitsberufe im Zweifel ein Strategiewechsel in Erwägung gezogen werden.</p>
<p>Im Ergebnis selbst halte ich diesen Weg aber für berufspolitisch verfehlt, da er zu beachtlichen Einschnitten (auch und gerade mit Blick auf die Durchsetzung der klassischen berufspolitischen Interessen) führen wird. Aber letztlich bliebe dies freilich den Pflegenden vorbehalten, während uns doch der bisher außerordentlich geringe Organisationsgrad der Berufsverbände mehr als nachdenklich stimmen sollte. Hier entsteht der Eindruck, dass insbesondere Funktionäre die Verkammerung vorantreiben – vielleicht in der Hoffnung, ein „Amt“ künftig besetzen zu können? </p>
<p>Gruß L. Barth</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pflegekammern sind nicht nur „kontraproduktiv“, sondern vor allem auch verfassungsrechtlich bedenklich! von Elisabeth</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-181</link>
		<author>Elisabeth</author>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 18:07:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-181</guid>
		<description>Sofern die Pflege bereit ist, sich mit den Ärzten in eine Kammer zu begeben ist dies also i.O. in ihren Augen. 
Wenn eine eigene Kammer für professionell Pflegende zustande kommt, spricht man Zwangsrekrutierung. Wenn Pflegende in die Ärztekammer mit eintreten ist dies nicht der Fall? 

Ich glaube, Sie haben sich gerade unfreiwillig selbst disqulaifiziert. 

Elisabeth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sofern die Pflege bereit ist, sich mit den Ärzten in eine Kammer zu begeben ist dies also i.O. in ihren Augen.<br />
Wenn eine eigene Kammer für professionell Pflegende zustande kommt, spricht man Zwangsrekrutierung. Wenn Pflegende in die Ärztekammer mit eintreten ist dies nicht der Fall? </p>
<p>Ich glaube, Sie haben sich gerade unfreiwillig selbst disqulaifiziert. </p>
<p>Elisabeth</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pflegekammern sind nicht nur „kontraproduktiv“, sondern vor allem auch verfassungsrechtlich bedenklich! von Lutz Barth</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-162</link>
		<author>Lutz Barth</author>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 07:10:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-162</guid>
		<description>&lt;p&gt;@Elisatbeth:&lt;br /&gt;
Die aufgeworfenen Fragen sind eher im BLOG Neuordnung der Gesundheitsberufe unter &#62;&#62;&#62; http://blog-neuordnung-gesundheitsberufe.iqb-info.de/&#60;&#60;&#60; zu diskutieren. Der Hinweis auf die Neuordnung erschien mir insbesondere deshalb sinnvoll, weil immerhin eine Substitution ärztlicher Tätigkeiten beabsichtigt ist und da könnte es dann auch Sinn machen, über eine gemeinsame Verkammerung nachzudenken.&lt;br /&gt;
Ob und in welchem Umfange allerdings ärztliche Tätigkeiten übertragen werden sollen, bleibt letztlich dem Fachdiskurs überantwortet. Neigen wir einer Auffassung eines namhaften Pflegerechtlers zu, wonach diese und im Übrigen auch andere bedeutsame (Rechts-)Fragen im intraprofessionellen Raum entschieden werden, dann werden sicherlich die Pflegerechtler im besten Einvernehmen mit den Berufsverbänden ein Tätigkeitsspektrum vorgeben, das die "anderen" Juristen "nur noch" zur Kenntnis zu nehmen haben. Insofern würden wir als "andere Juristen" wohl derzeit nur den Fachdiskurs "belasten" und zu unnötigen Irritationen führen, so dass es freilich der "Pflege" überantwortet ist, ihre Aufgaben zu bestimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierbei wird allerdings zu berücksichtigen sein, dass die Begriffe der Anamnese, Diagnostik, Indikation und Therapie bereits "normativ besetzt" sind und zu den ärztlichen Primärpflichten zu zählen sind. Freilich führt dies nicht unweigerlich zur Konsequenz, dass auch die beruflich Pflegenden sich dieser Begriffe nicht bedienen dürfen und wie wir wissen, ist dies durchaus der Fall. Welche Aufgaben ich für die "Pflege" vorsehe, ist da höchst uninteressant, zumal diese Aufgabe bereits von einigen Pflegerechtlern übernommen wird, die seit Jahren den sog. "Pflichtaufgaben" der beruflich Pflegenden das Wort reden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin vielmehr in der Folge an einer rechtlichen Einordnung der Tätigkeiten interessiert und da zeichnet sich bei mir die schlichte Erkenntnis ab, dass derzeit nichts dagegen spricht, die beruflich Pflegenden im Rahmen der beabsichtigten Substitution auch vollständig (!) in die haftungs- und strafrechtliche Verantwortung zu entlassen. Von daher stellen sich künftige bedeutsame haftungsrechtliche Fragen, die vielleicht zu "unangenehmen" Ergebnisse führen werden, die so die beruflich Pflegenden möglicherweise nicht gesehen haben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierbei ist es prinzipiell unbeachtlich, ob wir über die OP-Lagerung, Dekubitus, Injektionen oder einfach gelagerten kleineren chirurgischen Eingriffe bis hin zur Pharmakotherapie debattieren: sollten diese Aufgaben die beruflich Pflegenden im Sinne einer Substitution (!) - nur in Parenthese darf darauf hingewiesen werden, dass in der pflegekundlichen Literatur dieser Begriff nicht selten falsch verstanden wird - übertragen werden, dann haben sie hierfür auch nachdiesseitiger Auffassung ohne irgendwelche Privilegien zu haften.&lt;br /&gt;
Das Pflegerecht fristete in der Vergangenheit doch eher ein stiefmütterliches Dasein, wenn es darum ging, nach eigenständigen Lösungen zu suchen; vielmehr manifestierte sich eine "Ideen-Plagiat-Kultur" in den Köpfen der führenden Pflegekundler, in dem das "Arztrecht" unkritisch auf das "Pflegerecht" übertragen wurde. Nun - und dies wäre in der Tat eine Crux - darf man/frau durchaus einen Blick in das Arzthaftungsrecht werfen, denn die Rechtsfolgen eines ärztlichen Behandlungsfehlers sind wohl kaum andere, wenn und soweit die ärztliche Behandlung nunmehr zu "pflegerischen" erklärt wird und zwar ungeachtet der Organisationspflichten des Trägers, bei dem sich im Zweifel das Haftungsrisiko konzentriert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geben wir also den beruflich Pflegenden das "Vertrauen" nach dem Motto "wir können das", so ist es nur allzu konsequent, darauf hinzuweisen, dass dann auch ein "enttäuschtes Vertrauen" haftungs- und ggf. strafrechtlich zu sanktionieren wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einer der bekannten Pflegerechtler hat in einem Editorial bereits das Motto angekündigt: Lieber richtig substituieren, als irgendwie zu delegieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hieraus sind dann m.E. auch die richtigen haftungsrechtlichen Konsequenzen zu ziehen bis hin zu der hier im BLOG diskutierten Frage, ob es denn noch unter diesem Motto Sinn macht, eine Pflegekammer zu institutionalisieren. Ich meine nein - es sei denn, die derzeit amtierenden Funktionäre hegen die Befürchtung, es seien nicht allzu viele "Ämter" in einer gemeinsamen Kammer mit den Ärzten zu besetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir die Leitidee eines multiprofessionellen Teams ernst, dann erscheint es mir höchst widersinnig zu sein, auf jeweils eigenständige Kammern zu drängen und insofern es ist es in der Tat ein Wahlprüfstein: die Politik sollte nicht dem mainstream verfallen und unnötige Selbstverwaltungskörperschaften aus dem Boden zu stampfen, die doch zum Großteil nunmehr die Ärzteschaft dergestalt "beerben", als dass die in ihnen verkammerten Zwangsmitglieder Aufgaben übernehmen, die die anderen (auch) übernehmen können und bisher auch als eigene Tätigkeiten übernommen hatten. Denn schließlich ist es nicht ausgeschlossen, dass künftig die beruflich Pflegenden einen Teil ihrer Aufgaben auch an die Ärzteschaft delegieren können.&lt;br /&gt;
Ein weitere Kammer ist demzufolge höchst überflüssig und führt letztlich nur dazu, dass es einige Funktionäre mehr in diesem Lande gibt, die sich mit gewichtigen Worten (gelegentlich auch Sonntagsreden) an  zunkunftsentscheidenden Debatten beteiligen, im Übrigen aber sich darauf konzentrieren werden, echte Daseinsvorsorge zu betreiben, bei dem nicht selten das "Gemeinwohl" an zweiter oder noch späterer Stelle rangiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Anbetracht der Neuordnungsprozesse ist es gegenwärtig ein politischer Fehler, weitere öffentlich-rechtliche Kammern ins Leben zu rufen, um so vielleicht die eine oder andere Wählerstimme für sich begeistern zu können. Es geht derzeit nicht vordergründig darum, die empfindliche berufsethische Seele der beruflich Pflegenden "sanft" zu umhegen, sondern letztlich darum, die auf uns alle zukommenden Aufgaben in einem krisengeschüttelten Gesundheitssystem zu lösen. Und sofern hier die beruflich Pflegenden - allen voran die Funktionäre - ihren Beitrag einbringen, ist dies mehr als lobens- und wünschenswert, nicht aber um den "Preis", weitere "Bürokratiemonster" mit exklusiven Freiheiten ins Leben zu rufen, in deren Folge dann die beruflich Pflegenden als Zwangsmitglieder "ihren" (?) Präsidenten und Präsidentinnen ausgeliefert sind, die sich gleichsam auch noch zur Aufgabe stellen, eine Berufsethik verbindlich festzuschreiben, die ggf. bei Nichteinhaltung auch noch sanktioniert werden kann, mal von demokratieplitischen Defiziten abgesehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Verkammerung wird ein Weg in die "Unfreiheit" beschritten und hierauf aufmerksam zu machen, erscheint zwar nicht im allgemeinen Interesse der Berufsverbände zu liegen, sollte aber nicht dazu führen, hierüber in der Gänze zu schweigen.&lt;br /&gt;
Um es gleich vorweg zu nehmen: auch bei einer möglichen gemeinsamen Verkammerung der Heilberufe halte ich Neuerungen dringend für geboten, denn die "Demokratie im Kleinen" versagt nicht selten bei Themen und Fragestellungen, die von übergeordnetem Interesse sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gruß L. Barth&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Elisatbeth:<br />
Die aufgeworfenen Fragen sind eher im BLOG Neuordnung der Gesundheitsberufe unter &gt;&gt;&gt; <a href="http://blog-neuordnung-gesundheitsberufe.iqb-info.de/&lt;&lt;&lt;" rel="nofollow">http://blog-neuordnung-gesundheitsberufe.iqb-info.de/&lt;&lt;&lt;</a> zu diskutieren. Der Hinweis auf die Neuordnung erschien mir insbesondere deshalb sinnvoll, weil immerhin eine Substitution ärztlicher Tätigkeiten beabsichtigt ist und da könnte es dann auch Sinn machen, über eine gemeinsame Verkammerung nachzudenken.<br />
Ob und in welchem Umfange allerdings ärztliche Tätigkeiten übertragen werden sollen, bleibt letztlich dem Fachdiskurs überantwortet. Neigen wir einer Auffassung eines namhaften Pflegerechtlers zu, wonach diese und im Übrigen auch andere bedeutsame (Rechts-)Fragen im intraprofessionellen Raum entschieden werden, dann werden sicherlich die Pflegerechtler im besten Einvernehmen mit den Berufsverbänden ein Tätigkeitsspektrum vorgeben, das die &#8220;anderen&#8221; Juristen &#8220;nur noch&#8221; zur Kenntnis zu nehmen haben. Insofern würden wir als &#8220;andere Juristen&#8221; wohl derzeit nur den Fachdiskurs &#8220;belasten&#8221; und zu unnötigen Irritationen führen, so dass es freilich der &#8220;Pflege&#8221; überantwortet ist, ihre Aufgaben zu bestimmen.</p>
<p>Hierbei wird allerdings zu berücksichtigen sein, dass die Begriffe der Anamnese, Diagnostik, Indikation und Therapie bereits &#8220;normativ besetzt&#8221; sind und zu den ärztlichen Primärpflichten zu zählen sind. Freilich führt dies nicht unweigerlich zur Konsequenz, dass auch die beruflich Pflegenden sich dieser Begriffe nicht bedienen dürfen und wie wir wissen, ist dies durchaus der Fall. Welche Aufgaben ich für die &#8220;Pflege&#8221; vorsehe, ist da höchst uninteressant, zumal diese Aufgabe bereits von einigen Pflegerechtlern übernommen wird, die seit Jahren den sog. &#8220;Pflichtaufgaben&#8221; der beruflich Pflegenden das Wort reden.</p>
<p>Ich bin vielmehr in der Folge an einer rechtlichen Einordnung der Tätigkeiten interessiert und da zeichnet sich bei mir die schlichte Erkenntnis ab, dass derzeit nichts dagegen spricht, die beruflich Pflegenden im Rahmen der beabsichtigten Substitution auch vollständig (!) in die haftungs- und strafrechtliche Verantwortung zu entlassen. Von daher stellen sich künftige bedeutsame haftungsrechtliche Fragen, die vielleicht zu &#8220;unangenehmen&#8221; Ergebnisse führen werden, die so die beruflich Pflegenden möglicherweise nicht gesehen haben. </p>
<p>Hierbei ist es prinzipiell unbeachtlich, ob wir über die OP-Lagerung, Dekubitus, Injektionen oder einfach gelagerten kleineren chirurgischen Eingriffe bis hin zur Pharmakotherapie debattieren: sollten diese Aufgaben die beruflich Pflegenden im Sinne einer Substitution (!) - nur in Parenthese darf darauf hingewiesen werden, dass in der pflegekundlichen Literatur dieser Begriff nicht selten falsch verstanden wird - übertragen werden, dann haben sie hierfür auch nachdiesseitiger Auffassung ohne irgendwelche Privilegien zu haften.<br />
Das Pflegerecht fristete in der Vergangenheit doch eher ein stiefmütterliches Dasein, wenn es darum ging, nach eigenständigen Lösungen zu suchen; vielmehr manifestierte sich eine &#8220;Ideen-Plagiat-Kultur&#8221; in den Köpfen der führenden Pflegekundler, in dem das &#8220;Arztrecht&#8221; unkritisch auf das &#8220;Pflegerecht&#8221; übertragen wurde. Nun - und dies wäre in der Tat eine Crux - darf man/frau durchaus einen Blick in das Arzthaftungsrecht werfen, denn die Rechtsfolgen eines ärztlichen Behandlungsfehlers sind wohl kaum andere, wenn und soweit die ärztliche Behandlung nunmehr zu &#8220;pflegerischen&#8221; erklärt wird und zwar ungeachtet der Organisationspflichten des Trägers, bei dem sich im Zweifel das Haftungsrisiko konzentriert.</p>
<p>Geben wir also den beruflich Pflegenden das &#8220;Vertrauen&#8221; nach dem Motto &#8220;wir können das&#8221;, so ist es nur allzu konsequent, darauf hinzuweisen, dass dann auch ein &#8220;enttäuschtes Vertrauen&#8221; haftungs- und ggf. strafrechtlich zu sanktionieren wäre.</p>
<p>Einer der bekannten Pflegerechtler hat in einem Editorial bereits das Motto angekündigt: Lieber richtig substituieren, als irgendwie zu delegieren.</p>
<p>Hieraus sind dann m.E. auch die richtigen haftungsrechtlichen Konsequenzen zu ziehen bis hin zu der hier im BLOG diskutierten Frage, ob es denn noch unter diesem Motto Sinn macht, eine Pflegekammer zu institutionalisieren. Ich meine nein - es sei denn, die derzeit amtierenden Funktionäre hegen die Befürchtung, es seien nicht allzu viele &#8220;Ämter&#8221; in einer gemeinsamen Kammer mit den Ärzten zu besetzen.</p>
<p>Nehmen wir die Leitidee eines multiprofessionellen Teams ernst, dann erscheint es mir höchst widersinnig zu sein, auf jeweils eigenständige Kammern zu drängen und insofern es ist es in der Tat ein Wahlprüfstein: die Politik sollte nicht dem mainstream verfallen und unnötige Selbstverwaltungskörperschaften aus dem Boden zu stampfen, die doch zum Großteil nunmehr die Ärzteschaft dergestalt &#8220;beerben&#8221;, als dass die in ihnen verkammerten Zwangsmitglieder Aufgaben übernehmen, die die anderen (auch) übernehmen können und bisher auch als eigene Tätigkeiten übernommen hatten. Denn schließlich ist es nicht ausgeschlossen, dass künftig die beruflich Pflegenden einen Teil ihrer Aufgaben auch an die Ärzteschaft delegieren können.<br />
Ein weitere Kammer ist demzufolge höchst überflüssig und führt letztlich nur dazu, dass es einige Funktionäre mehr in diesem Lande gibt, die sich mit gewichtigen Worten (gelegentlich auch Sonntagsreden) an  zunkunftsentscheidenden Debatten beteiligen, im Übrigen aber sich darauf konzentrieren werden, echte Daseinsvorsorge zu betreiben, bei dem nicht selten das &#8220;Gemeinwohl&#8221; an zweiter oder noch späterer Stelle rangiert.</p>
<p>In Anbetracht der Neuordnungsprozesse ist es gegenwärtig ein politischer Fehler, weitere öffentlich-rechtliche Kammern ins Leben zu rufen, um so vielleicht die eine oder andere Wählerstimme für sich begeistern zu können. Es geht derzeit nicht vordergründig darum, die empfindliche berufsethische Seele der beruflich Pflegenden &#8220;sanft&#8221; zu umhegen, sondern letztlich darum, die auf uns alle zukommenden Aufgaben in einem krisengeschüttelten Gesundheitssystem zu lösen. Und sofern hier die beruflich Pflegenden - allen voran die Funktionäre - ihren Beitrag einbringen, ist dies mehr als lobens- und wünschenswert, nicht aber um den &#8220;Preis&#8221;, weitere &#8220;Bürokratiemonster&#8221; mit exklusiven Freiheiten ins Leben zu rufen, in deren Folge dann die beruflich Pflegenden als Zwangsmitglieder &#8220;ihren&#8221; (?) Präsidenten und Präsidentinnen ausgeliefert sind, die sich gleichsam auch noch zur Aufgabe stellen, eine Berufsethik verbindlich festzuschreiben, die ggf. bei Nichteinhaltung auch noch sanktioniert werden kann, mal von demokratieplitischen Defiziten abgesehen.</p>
<p>Mit der Verkammerung wird ein Weg in die &#8220;Unfreiheit&#8221; beschritten und hierauf aufmerksam zu machen, erscheint zwar nicht im allgemeinen Interesse der Berufsverbände zu liegen, sollte aber nicht dazu führen, hierüber in der Gänze zu schweigen.<br />
Um es gleich vorweg zu nehmen: auch bei einer möglichen gemeinsamen Verkammerung der Heilberufe halte ich Neuerungen dringend für geboten, denn die &#8220;Demokratie im Kleinen&#8221; versagt nicht selten bei Themen und Fragestellungen, die von übergeordnetem Interesse sind.</p>
<p>Gruß L. Barth</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Pflegekammern sind nicht nur „kontraproduktiv“, sondern vor allem auch verfassungsrechtlich bedenklich! von Elisabeth</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-154</link>
		<author>Elisabeth</author>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:53:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-154</guid>
		<description>Für was ist der Arzt denn nun rechtlcih zuständig? Wo setzen Sie die genuin (bösartig übersetzt: angeborenen) ärztlicher Leistungen die nicht substituiert= an Pflegekräfte delegiert werden dürfen an? Wo fängt Diagnostik und Therapie konkret an und wo hört sie konkret auf? 
Welche genuinen (ist doch ein hübsches Wort)Leistungen sehen sie denn für das Pflegepersonal vor? Oder einfacher: was ist eigenlich überhaupt die Aufgabe von Pflegekräften?
Tipp: Eine recht eigenwillige Übersetzung aus dem englischen der Begriffe: "technical nursing" und "basic nursing" von der Deutsches Krankenhausinstitut e.V. Düsseldorf 1954 ist einfach nicht todzukriegen. 
Aber ich bin mir sicher, dass Sie auch diesbezüglich für mich noch neue Informationen haben, die meine Sichtweise als Betroffene der Berufsgruppe Pflege korrigieren werden.

Elisabeth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für was ist der Arzt denn nun rechtlcih zuständig? Wo setzen Sie die genuin (bösartig übersetzt: angeborenen) ärztlicher Leistungen die nicht substituiert= an Pflegekräfte delegiert werden dürfen an? Wo fängt Diagnostik und Therapie konkret an und wo hört sie konkret auf?<br />
Welche genuinen (ist doch ein hübsches Wort)Leistungen sehen sie denn für das Pflegepersonal vor? Oder einfacher: was ist eigenlich überhaupt die Aufgabe von Pflegekräften?<br />
Tipp: Eine recht eigenwillige Übersetzung aus dem englischen der Begriffe: &#8220;technical nursing&#8221; und &#8220;basic nursing&#8221; von der Deutsches Krankenhausinstitut e.V. Düsseldorf 1954 ist einfach nicht todzukriegen.<br />
Aber ich bin mir sicher, dass Sie auch diesbezüglich für mich noch neue Informationen haben, die meine Sichtweise als Betroffene der Berufsgruppe Pflege korrigieren werden.</p>
<p>Elisabeth</p>
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		<title>Kommentar zu Pflegekammern sind nicht nur „kontraproduktiv“, sondern vor allem auch verfassungsrechtlich bedenklich! von Lutz Barth</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-123</link>
		<author>Lutz Barth</author>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 14:43:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-123</guid>
		<description>@Elisabeth: Nun - ich fühle mich keineswegs dazu berufen, irgend jemanden vor einer Zwangsverkammerung "retten" zu wollen; wohl aber bekunde ich mein wissenschaftliches Interesse - wie im Übrigen andere Kollegen auch - an den damit verbundenen Rechtsfragen.
Die Verfassungsrechtslage ist nach diesseitiger Einschätzung nicht ganz so klar, wie in der Debatte der Eindruck entstehen könnte. Je nach Lesart der einschlägigen Rechtsprechung des BVerfG und der Einordnung der Grundrechte könnte einiges dafür sprechen, dass das Ergebnis völlig offen ist. Und in der Tat habe ich erstmals auch Zweifel an der Funktionsfähigkeit der ärztlichen Selbstverwaltungskörperschaften angemeldet, die derzeit mehr mit der eigenen Daseinssicherung beschäftigt sind, denn mit einer gemeinwohlorientierten Aufgabenwahrnehmung. Dies gilt in erster Linie zwar für die BÄK als "Arbeitsgemeinschaft", während demgegenüber die Länderkammer sich in der öffentlichkeit eher noch zurückhaltend präsentieren.

Unabhängig hiervon sind die Probleme der Neuordnung der Gesundheitsberufe nach wie vor virulent; ich sehe nach wie vor mit gemischten Gefühlen die Übertragung im Sinne der Substitution genuin ärztlicher Leistungen.

Und nur in Parenthese darf angemerkt werden, dass ich auch kein "Freund" der Verkammerung der Rechtsanwaltschaft bin, wobei hier anzumerken gilt, dass in einigen Entscheidungen das BVerfG für Klarheit bei einigen übereifrigen berufsrechtlichen Entscheidungen oder standesrechtlichen Regelungen der Kammern Sorge getragen hat.

Insgesamt halte ich die Frage nach der Notwendigkeit der Verkammerung für diskussionswürdig. Von "Polemik" kann daher keine Rede sein.

Gruß L. Barth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Elisabeth: Nun - ich fühle mich keineswegs dazu berufen, irgend jemanden vor einer Zwangsverkammerung &#8220;retten&#8221; zu wollen; wohl aber bekunde ich mein wissenschaftliches Interesse - wie im Übrigen andere Kollegen auch - an den damit verbundenen Rechtsfragen.<br />
Die Verfassungsrechtslage ist nach diesseitiger Einschätzung nicht ganz so klar, wie in der Debatte der Eindruck entstehen könnte. Je nach Lesart der einschlägigen Rechtsprechung des BVerfG und der Einordnung der Grundrechte könnte einiges dafür sprechen, dass das Ergebnis völlig offen ist. Und in der Tat habe ich erstmals auch Zweifel an der Funktionsfähigkeit der ärztlichen Selbstverwaltungskörperschaften angemeldet, die derzeit mehr mit der eigenen Daseinssicherung beschäftigt sind, denn mit einer gemeinwohlorientierten Aufgabenwahrnehmung. Dies gilt in erster Linie zwar für die BÄK als &#8220;Arbeitsgemeinschaft&#8221;, während demgegenüber die Länderkammer sich in der öffentlichkeit eher noch zurückhaltend präsentieren.</p>
<p>Unabhängig hiervon sind die Probleme der Neuordnung der Gesundheitsberufe nach wie vor virulent; ich sehe nach wie vor mit gemischten Gefühlen die Übertragung im Sinne der Substitution genuin ärztlicher Leistungen.</p>
<p>Und nur in Parenthese darf angemerkt werden, dass ich auch kein &#8220;Freund&#8221; der Verkammerung der Rechtsanwaltschaft bin, wobei hier anzumerken gilt, dass in einigen Entscheidungen das BVerfG für Klarheit bei einigen übereifrigen berufsrechtlichen Entscheidungen oder standesrechtlichen Regelungen der Kammern Sorge getragen hat.</p>
<p>Insgesamt halte ich die Frage nach der Notwendigkeit der Verkammerung für diskussionswürdig. Von &#8220;Polemik&#8221; kann daher keine Rede sein.</p>
<p>Gruß L. Barth</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar zu Pflegekammern sind nicht nur „kontraproduktiv“, sondern vor allem auch verfassungsrechtlich bedenklich! von Elisabeth</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-120</link>
		<author>Elisabeth</author>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:21:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/07/23/pflegekammern-sind-nicht-nur-%e2%80%9ekontraproduktiv%e2%80%9c-sondern-vor-allem-auch-verfassungsrechtlich-bedenklich/#comment-120</guid>
		<description>So langsam gewint man den Eindruck, dass Sie sich berufen fühlen, die ganze (Pflege-)welt retten zu wollen, vor der Zwangsrekrutierung. 
Ich erninnere mich an einen anderen Beitrag von Ihnen, in dem es darum ging, dass Pflegekräfte nicht über die Kompetenz verfügen, bestimmte Tätigkeiten die ehemals oder noch in ärztl. Hand lagen zu übernehmen. Sie sahen ein imenses Risiko in dieser Verlagerung. Ich konnte ehedem mit dieer Aussage mitgehen, da es keine Institution gab, die eine Qualitätskontrolle bezüglich der Kompetenzen garantiert- ähnlich, wie ich es aus anderen Ländern kenne. 
Dort ist eine PFLICHT- Mitgliedschaft in einer entsprechenden Vereinigung selbstverständlich. Sie wird nicht als Kammer bezeichnet- korrekt. Aber D gibt diese Möglichkeit nun mal vor.
Wenn wir den Gedanken ihere Polemik zu Ende bringen- wann werden sie im Bundesgerichtshof eine Klage zu den Ärztekammern einreichen? Das geht sie nichts an? Gut, wie wäre es mit einer Klage gegen ihre eigene Kammer? Das wäre doch ein wirklich gutes Argument, wenn per Geetz eine Kammer aufgelöst wird... und sogar wir Pflegekräfte würden dann endlich verstehen, dass wir andere Aufgaben haben als uns um Berufspolitik zu kümmern. Da sehen sie sich ja eher berufen und qualifiziert für.

Elisabeth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam gewint man den Eindruck, dass Sie sich berufen fühlen, die ganze (Pflege-)welt retten zu wollen, vor der Zwangsrekrutierung.<br />
Ich erninnere mich an einen anderen Beitrag von Ihnen, in dem es darum ging, dass Pflegekräfte nicht über die Kompetenz verfügen, bestimmte Tätigkeiten die ehemals oder noch in ärztl. Hand lagen zu übernehmen. Sie sahen ein imenses Risiko in dieser Verlagerung. Ich konnte ehedem mit dieer Aussage mitgehen, da es keine Institution gab, die eine Qualitätskontrolle bezüglich der Kompetenzen garantiert- ähnlich, wie ich es aus anderen Ländern kenne.<br />
Dort ist eine PFLICHT- Mitgliedschaft in einer entsprechenden Vereinigung selbstverständlich. Sie wird nicht als Kammer bezeichnet- korrekt. Aber D gibt diese Möglichkeit nun mal vor.<br />
Wenn wir den Gedanken ihere Polemik zu Ende bringen- wann werden sie im Bundesgerichtshof eine Klage zu den Ärztekammern einreichen? Das geht sie nichts an? Gut, wie wäre es mit einer Klage gegen ihre eigene Kammer? Das wäre doch ein wirklich gutes Argument, wenn per Geetz eine Kammer aufgelöst wird&#8230; und sogar wir Pflegekräfte würden dann endlich verstehen, dass wir andere Aufgaben haben als uns um Berufspolitik zu kümmern. Da sehen sie sich ja eher berufen und qualifiziert für.</p>
<p>Elisabeth</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Geheimniskrämerei um Mitgliederbestand – DPR trägt maßgeblich zu Irritationen bei! von Jochen Gust</title>
		<link>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/04/04/geheimniskramerei-um-mitgliederbestand-%e2%80%93-dpr-tragt-masgeblich-zu-irritationen-bei/#comment-10</link>
		<author>Jochen Gust</author>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 06:15:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog-pflegekammern.iqb-info.de/2009/04/04/geheimniskramerei-um-mitgliederbestand-%e2%80%93-dpr-tragt-masgeblich-zu-irritationen-bei/#comment-10</guid>
		<description>Tatsächlich mutet dieses Verhalten nach "Vereinsmeierei" an. Es ist mir unerklärlich, warum es bislang immernoch keine konkreten Angaben darüber gibt, wie viele Pflegende durch den DPR eigentlich vertreten werden - und ob dies eine Legitimation dafür ist, sich Funktionärsposten und -pöstchen sichern zu wollen, die für uns Pflegende dann....ja, was eigentlich? Brauchen wir tatsächlich noch mehr "Ehemalige", die weit entfernt von der Basis darüber schwadronieren, wie an der Pflegefront alles besser wird? Haben wir nicht dafür bereits Politiker, Unternehmensberater und hie und da auch abgehobene Qualitätsbeauftragte? Zu erwarten ist, dass weiterhin Papier produziert wird, welches niemandem nützt. Ich persönlich glaube nicht an ein "politisches Desinteresse" der Pflegenden (zumindest nicht auf breiter Front). Vielmehr ist es doch ein deutliches Zeichen, dass Pflegende eine derartige Organisation "so" nicht wollen. Ich möchte mich keinesfalls "zwangsrepräsentiert" wissen - von niemandem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich mutet dieses Verhalten nach &#8220;Vereinsmeierei&#8221; an. Es ist mir unerklärlich, warum es bislang immernoch keine konkreten Angaben darüber gibt, wie viele Pflegende durch den DPR eigentlich vertreten werden - und ob dies eine Legitimation dafür ist, sich Funktionärsposten und -pöstchen sichern zu wollen, die für uns Pflegende dann&#8230;.ja, was eigentlich? Brauchen wir tatsächlich noch mehr &#8220;Ehemalige&#8221;, die weit entfernt von der Basis darüber schwadronieren, wie an der Pflegefront alles besser wird? Haben wir nicht dafür bereits Politiker, Unternehmensberater und hie und da auch abgehobene Qualitätsbeauftragte? Zu erwarten ist, dass weiterhin Papier produziert wird, welches niemandem nützt. Ich persönlich glaube nicht an ein &#8220;politisches Desinteresse&#8221; der Pflegenden (zumindest nicht auf breiter Front). Vielmehr ist es doch ein deutliches Zeichen, dass Pflegende eine derartige Organisation &#8220;so&#8221; nicht wollen. Ich möchte mich keinesfalls &#8220;zwangsrepräsentiert&#8221; wissen - von niemandem.</p>
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